21
Jan

Canon EOS 1000D im Doppelzoom Pack, ein erster Test

categories Fotografie      Autor Autor: Hoffi    

Nun habe ich es doch getan und mir meine erste digitale Spiegelreflex Kamera von Canon gekauft. Wie ich heute bei Paddy gelesen habe, hat er sich nach langem überlegen, ob er Nikon oder Canon kauft, für die Nikon entschieden.
Ich habe es mir da einfacher gemacht. Die Nikon D90 ist mir definitiv zu teuer.
Bei meiner Entscheidung hat auch das Bauchgefühl eine ganz starke Rolle gespielt. Und letztlich ist es Canon geworden, da ich nie Probleme mit einer meiner 3 IXUS Modelle gehabt habe und mit der aktuellen Ixus 75 mehr als zufrieden bin.

Nun gab es das Zoomdoppel Pack mit den beiden Canon Objektiven 18-55 und 55-200. Beide Objektive haben keinen Bildstabilisator. Ob man den jetzt braucht oder nicht, kann ich nicht sagen. Als Alternative stand noch das Sigma DC 18-200mm/ 3,5-6,3/ OS (OS=Optical Stabilisator) und dazu einen Body zu kaufen zur Wahl. Das gab es auch im Pack mit der EOS 450D. Aber wie schon oben beschrieben, bin ich ein absoluter Neuling, was die Digitale Fotografie mit Spiegelreflex Kameras angeht und darum reicht auch erst einmal das Einsteigermodell. Sollte ich die Programme und Möglichkeiten der EOS 1000D wirklich ausnutzen, dann werde ich vielleicht noch einmal umsteigen.

Nun aber zur Kamera selbst. Die Unterschiede zur nächstgrößeren EOS 450D sind wirklich marginal. Hier ein paar Unterschiede, die sofort auffallen. Größeres Display bei der 450D (2,5″-3″), hochwertigeres Gehäuse (stört mich jetzt nicht wirklich, da es nur im direkten Vergleich auffällt), bei der EOS 1000D fehlt das Infrarot Fenster für die Funkfernauslösung (brauche ich sowas wirklich?). Weitere Unterschiede gibt es bei den Programmen.
Ich denke aber, dass die EOS 1000D meine persönlichen Wünsche alle erfüllt. Die Bilder, die ich bis jetzt gemacht habe, sind schon ein Unterschied zur Ixus 75. Mit dem 18-55 Objektiv läßt sich gut arbeiten und bis jetzt ist es absolut okay für den Hausgebrauch. Die ersten Aufnahmen habe ich erst einmal im Automatikmodus gemacht. Der Blitz schaltet sich bei Innenaufnahmen von selbst zu und leuchtet den Raum gut aus. Ein paar Aufnahmen ohne Blitz und manueller Verschlusszeit sind auch schon ganz gut geworden. Der ISO Wahlknopf stand dabei (wie sollte es anders sein) auf Auto. Ich denke mal, hier kann man eine Menge herumexperimentieren und seiner Fantasie freien Lauf lassen.

Ich bin auch einmal gespannt, wie lange der Accu in dem Teil so hält, bis jetzt habe ich ihn noch nicht leer geblitzt.  😉
Als Speicherkarte habe ich übrigens eine San Disk SD Card 2GB Extreme III. Ein Foto bei 10,1 MegaPixel hat im JPEG Format ca 3 MB. Interessant ist die Größenoption, das Bild sowohl im RAW als auch im JPEG Format gleichzeitig zu speichern. Hierbei muß man allerdings bedenken, das die Serienbild Funktion nicht mehr ganz die 3 Bilder/s schafft. Ein RAW Bild hat mal lockere 10 MB Größe.
Auch hier ist wieder die Frage, ob ich die Raw Bilder auch nutze oder ob sie nur Speicherplatz wegnehmen. Mal schauen wie ich mich auf Dauer entscheide.
Auf jeden Fall freue ich mich schon auf’s Wochenende, damit ich auch mal ein bischen mehr tagsüber mit der Kamera spielen kann. Im Moment beschränkt es sich nämlich immer auf abends nach Feierabend und da ist es dunkel, wenn ich zu Hause ankomme.

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